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Auf dem Weg zum Blog... über Brainstorming & Mindmapping 2/2

Aktualisiert: 22. Sept.


Gedanken in Bewegung – schiebe sie in die richtige Richtung

„Yes, Du möchtest einen Blog schreiben...!“ Das ist eine tolle Idee und Gratulation hierzu! Frage: Bist Du schon "gut dabei" oder ... hält Dich „etwas“ oder ein „Jemand“ davon ab, an Deinem Blog zu schreiben? Oft sind es ja wir selbst, die immer wieder andere To-Do's finden um uns von unserer Super-Idee abzuhalten. Denn einen Blog zu schreiben wirft Struktur und Vorbereitung auf den Plan und da drücken wir uns doch manchmal ganz gerne, Aufschieberitis nennt man das. Aber da arbeiten wir jetzt gemeinsam dran, denn ich lade Dich heute ein, Dein Projekt spielerisch zu pushen:

mit einem coolen Brainstorming :-)


Brainstorming: was ist das überhaupt?

„Brain und Storm“ = Gedankensturm

Stell Dir vor, wir haben ca. 60 - 80.000 Gedanken pro Tag und dabei brainstormen wir ganz schön viel. Denke nur an Deine Einkaufsliste für den Supermarkt. Das ist pures Brainstorming, auch wenn wir den Zettel letztendlich daheim auf dem Küchentisch liegen lassen.


Das gleiche gilt auf dem Weg zum Blog. Brainstorming ist hier bereits die halbe Miete. Warum das so ist? Weil Du Dich aktiv mit Deinem Blog und seinen Inhalten befasst, die Ideen zu Papier bringst und damit visualisierst.


Der „Sturm der Gedanken“ ist wichtig, denn er aktiviert DEINE Kreativität. Du hast ja bereits den Samen der Blogerstellung gesät, jetzt geht es ans Düngen, um dir die Ernte zu holen: die Veröffentlichung des eigenen Blogs.


Und dazu gehen wir jetzt ein bisschen arbeiten und betreiben miteinander "Gedanken-Spiele", denn Deine Gedanken dürfen jetzt "wild und bunt" auf Papier.

1. BRAINSTORMING - das große Sammeln
  • Du sammelst alle Ideen zu Deinem Thema, ganz wertefrei.

  • Du notierst alle Gedanken, die Dir in den Sinn kommen.

  • Notiere sie gleich, denn Gedanken kommen und gehen sehr schnell. Wäre ja schade darum, wenn sie 1/2 Stunde später weg wären.

  • Du bist bereits auf der Vorstufe der Produktion Deiner Inhalte bzw. Deines Contents (neu-deutsch:-)

  • beginne das Sortieren und das Kategorisieren

Bei mir funktioniert das Brainstorming „händisch“. Das heißt, wenn ich an einer Idee dran bin, dann liegen bei mir verteilt im Haus immer Zettelchen oder Post-Its parat, damit ich ja nichts vergesse. Neben dem Bett, in der Küche, im Wohnzimmer, im Büro, im Auto ...entsprechend kann die Zettelwirtschaft auch quantitativ ausfallen oder auch optisch auffallen!


Tipp1: schreib wirklich alles auf, damit keine Idee verloren geht – aussortieren kannst Du immer:-)

  • Nutze Stift und Papier, Karteikarten oder Post-its.

  • Nutze Schere, Kleber - gestalte Collagen

  • Arbeite an einer Pinnwand oder am Whiteboard, falls vorhanden.

  • Greif Dir den großen Zeichenblock aus der Schublade, male darauf oder schiebe Deine Post-Its von links nach rechts

  • oder schaffe Dir schöne Notizbücher oder Journals an

  • arbeite auch gerne mit Online-Tools wie Trello oder ähnliches.

Tipp 2: Keinen Stift zur Hand? Dann nutze die Diktierfunktion Deines Handys:-)


2. Die MINDMAP - deine Ideen-Wolke

Die Mindmap ist eine Art „Land-Karte“, die Dir eine visuelle Übersicht über Deine Themen verschafft. Du hast alle Deine gesammelten Zettelchen und Notizen vor Dir liegen und Du beginnst, diese Gedanken-Blitze zu sortieren. Du gruppierst sie, teilst sie in Themen ein, findest Schwerpunkte und hast somit bereits Kernthemen / Menüpunkte für Deinen Blog. Ein Teil der Arbeit liegt quasi als Zwischenergebnis bereits vor Dir. Das ist doch prima !!


So funktioniert die Mindmap:

  • Wähle ein Online-Tool Deiner Wahl oder arbeite analog.

  • Mit der Mindmap hast Du eine optische Struktur Deiner gesammelten Begriffe.

  • Deine Themenbereiche kristallisieren sich heraus.

  • Die Mindmap erschafft Menüpunkte, Kategorien und Verknüpfungen.

  • Sie unterstützt Dich in punkto Übersichtlichkeit.


Tipp 3: Gedanken-Stau und Du kommst irgendwie nicht weiter?


Wenn Du das Gefühl hast, mit der Struktur des Blogs nicht weiterzukommen,

dann stehe während Deiner Arbeit auf.

Bewegung fördert geistige Aktivität.


Wann "brainstormed" es sich am besten?
  • In Zeiten der Ruhe und Entspannung

  • beim Spazierengehen an der frischen Luft

  • während der Gassi-Runde,

  • beim Aus- oder Entspannen auf der Lieblings-Couch oder

  • bei einem achtsam und konzentriert ausgeübten Hobby.

  • Beim Kochen? Beim Gärtnern :-) ja, auch da...

  • Beim Autofahren


Ich bin Hundebesitzerin und habe damit einen unschlagbaren Vorteil, selbst bei „Schiet-Wetter“:


Ich darf mindestens 2 x täglich meine „Frischluft-Kur“ mittels der Gassi-Runde tätigen und da kommen mir wirklich die besten Ideen. Oder im Auto, wenn ich unterwegs bin. Das Aufschreiben meiner Gedanken verschiebe ich bis auf den Stopp an der nächsten Ampel und Papier und Stift habe ich immer im Seitenfach liegen. Und wie schon oben erwähnt: kein Stift und Papier dabei? Dann nutze die Diktierfunktion des Smartphones.

Tipp 4: Lerne von Deinem Lieblings-Blogger

Die Beiträge anderer Blogger sind immer eine wunderbare Art der Inspiration. Sieh Dir deren Blogs einmal genauer an, aus der Sicht eines Blogerstellers. Daraus kannst du viel lernen und für Dich mitnehmen.

Wie ist der Blog gestaltet? Warum weckt er Dein Interesse?


Achtung: Eventuelles Chaos am Schreibtisch

Als "Master of Zettelwirtschaft" kann ich Dir versichern, dass Brainstorming und Mindmapping Deinen jeweiligen Arbeits- zu einem Truppenübungsplatz werden lässt. Aber das ist okay und das ist gut so. Du bist mitten im Prozess des Schaffens.

Das stößt bei meinem strukturierten Männerhaushalt nicht immer auf Verständnis :-) aber ja, ich habe für mich festgestellt, dass "zettelwirtschaften" für mich die beste Methodik ist.


Bevor Du jedoch Deine Arbeit beendest, bringe wieder alles unter einen Hut, heißt: sammle die bereits sortierten Ideen in Klarsichtfolien, Ordnern oder ähnlichem, wie es Dir beliebt. So fängst Du bereits mit dem Vorsortieren an und schließt diese Arbeit sauber ab. Beim nächsten Mal kannst Du dann gleich wieder loslegen ohne großes "Einarbeiten".


Last not least: es gibt viel zu tun ... pack’s an!


Du wirst AN Dir und MIT Dir wachsen – an DEINEM Projekt „eigener Blog“ ... Yes!

Mein ganz persönliches BULLI-PROOF und Tipp


Ich kenne es aus eigener Erfahrung: ich habe eine wunderbare Idee und die Umsetzung? Ja, ja, ..... ich sage nur, pack die Idee am Schopf.


„Keep it simple“ und wie oben beschrieben: beginne mit Stift und Papier. Diese Handhabe fördert Deine Kreativität und schafft die Verbindung zwischen „Brain“ und Papier. Du kannst gerne austesten, welche Methode Dir besser behagt: ob Online-Tool oder analog. Ich bin gespannt, was Dich in den Fluß bringt und unterstützt. Und einfach TUN :-) und vor allem DRAN Bleiben.

Wie gestaltest Du denn Dein Brainstorming oder Mindmapping?

Bist Du auch eher der "haptische" Typ oder benutzt Du Online-Tools dazu?

Ich freue mich über Deinen Kommentar.



Wenn du noch mehr zum Thema "Der Weg zum Blog" lesen möchtest, dann ...


Teil 1/2: "Auf dem Weg zum Blog... und warum Du ihn starten solltest"


oder meine Geschichte hinter Bulli-Proof: "Ich hatte da eine Idee...wie es zu Bulli-Proof kam"


Es grüßt Dich herzlich,

Trixi Bakker von "Bulli-Proof"

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