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Alleine reisen als Frau - Deine Mutmacher-Liste 2/2

It`s Ladies Solo Travel Time

Ich habe mir ja im vorherigen Blogpost "Alleine reisen - für Frauen, die ihren Mann stehen" Gedanken gemacht zu dem Thema Alleinreisen als Frau.


Ich schrieb über klassische Rollenmodelle Mann/Frau, die natürlich auch im Urlaub weiterhin greifen. Darüber, wie wir Frauen es schaffen, selbstbewusst das Steuer in die Hand zu nehmen und einfach der Nase nach zu fahren - auch allein.


Und darüber, wie wir unseren inneren Bremsklotz entfernen, um endlich Fahrt aufzunehmen. Sprich, wie wir unsere inneren Zweifel vor dem Alleinreisen überwinden.


Heute schreibe ich über MUTMACHER, GENUSSZEITEN und darüber, STOLZ auf Dich zu sein, sobald Du einmal die gedanklichen Hürden überwindest.

Erst mal Füße hoch...
Vorfreude ist die schönste Freude

und genau so darfst Du es auch empfinden, wenn Du Dich auf Deine Allein-Reise-Tour aufmachst. Und was stimmt Dich besser ein, als zuhause in aller Ruhe bei Deinem Lieblingsgetränk Dir Gedanken über Dein Reiseziel zu machen. Hol Dir gerne Tipps bei Camper-Freunden, vor allem über eine notwendige Ausstattung, falls Du das erste Mal unterwegs bist.


  • Was steht auf Deiner Reise-Löffelliste?


  • Wo wolltest Du schon immer hinfahren?


  • Was wolltest Du schon immer sehen?


In den nachfolgenden Tipps möchte ich Dir einen kleinen Leitfaden geben, wie Du Deine Reise planst, antrittst, wie Du Deinen Aufenthalt geniessen lernen kannst.


das Planen und Brüten - Reisepläne & mehr
  • Schreib Dir Reiseziele zusammen, die schon immer auf Deiner Liste standen.

  • Wird es Stadt / Land / Fluß / Berg / Strand?

  • Suche Dir für Dein Reiseziel immer einen Plan B- Stellplatz, falls Dein Favoriten- Platz bereits voll ist und Du noch 1-2 weitere anfahren musst.

  • Mach Dir Screenshots von den Daten, Adresse, Telefonnummer, denn Du wirst nicht immer gutes Netz haben.

  • Halte, wenn möglich, die jeweiligen Apps geöffnet.

  • Wenn es geht, reserviere auf dem Campingplatz, Stellplätze nehmen eh keine Reservierungen an. Wenn Du nicht reservieren möchtest, dann...

  • komm rechtzeitig auf dem Stell- oder Campingplatz an, denn je später der Abend, desto mehr Camper sind schon vor Dir eingetroffen.

  • hab genug Kleingeld im Seitenfach - für Stromkästen z.B.

  • Lies Dich zu Hause in das Fahrzeug-Handbuch ein, hol Dir bei anderen Rat, wenn Du nicht weiter kommst, lass es Dir erklären.

  • Mach Dir eine Packliste über technisches Equipment - von den Auffahrkeilen bis zur Kabelrolle, Feuerzeug, Taschenlampe usw.

  • Erstelle Dir eine Packliste

Schritt für Schritt ran an das Thema
  • Wenn Du Dir anfangs unsicher bist, dann beginne mit kleineren Touren um Dich an die Abläufe im und um das Fahrzeug zu gewöhnen.

  • Beginne als Neuling nicht gleich mit der 4-Wochen Reise durch Skandinavien.

  • Hab im Auto alles so gepackt, dass das Wichtigste am Platz griffbereit gepackt ist. Die Kabeltrommel sollte also nicht ganz unten und hinten verstaut sein.

  • Achte darauf, dass Deine Warnwesten "greifbar" sind.


Lerne Dein Gefährt kennen,

gewinne an Sicherheit

und somit auch an Selbstvertrauen,

die Abläufe routinieren sich mit jedem Ausflug,

bald sitzt jeder Handgriff.


vor Ort - Einrichten auf dem Platz und Erkunden der Umgebung
  • Wenn Du ankommst, richte Dich in Ruhe auf Deiner Parzelle ein, mach alles rechtzeitig fertig, bevor es dunkel wird, wie z.B. der Stromanschluss oder das Bereitmachen des Nachtlagers

  • hab die wichtigsten Dinge fürs "Bettfertig-machen" bereit, also Zahnbürstel, alles für die Katzenwäsche im Bus oder komplettes Duschzeug, Gummischlappen für den Sanitärbereich, Handtuch, Schlafanzug.

  • für das Sightseeing am nächsten Tag: sieh dir Postkarten an - sie weisen Dir immer den Weg zu den Highlights oder Sehenswürdigkeiten Deines Standorts.

  • Nutze die Möglichkeiten rund um Deinen Stellplatz, fahre mit dem Bus oder Rad in die Stadt oder die nähere Umgebung

  • nutze die Informationen am Info-Point des Platzes.

  • Setz Dich vor dein mobiles Zuhause, schenke Dir ein Gläschen Rotwein ein oder einen frisch gebrühten Tee oder Kaffee mit Kuchen und gestalte Dir Deine... Genußzeit für Dich an den Tagen, die noch vor Dir liegen.

  • Pack daheim Deine Hobby-Utensilien ein, vom Buch bis zum Malkasten, Fotoequipment, Yogamatte oder sonstiges, was Du gerne einmal in Ruhe machen würdest.

Gerade noch rechtzeitig fotografiert - bevor alles weg war :-)
  • Hast Du ein Haustier mit dabei? Prima, durch die regelmäßigen Spaziergänge mit Deinem Hund, Katze oder Papagei :-) ergeben sich immer wieder entspannte, interessierte Gespräche mit anderen Tierhaltern. Und das ist, was den Tag dann unter anderem bereichert, der soziale Kontakt - wenn Du das möchtest.

  • Bist Du gerne unter Leuten? Dann geh in ein Café, trau Dich... das fühlt sich anfangs vielleicht blöd an, aber so what! Mach es einfach und zur "Sicherheit" nimm eine nette Lektüre mit, einen Stadtführer oder ein schönes Reisetagebuch und sammle Deine Eindrücke während Du den Cappuccino genießt.

Halte Deine Gedanken fest
  • Es ist verlockend, das Handy. Aber vergrab Deinen Kopf nicht über dem Smartphone, wenn es nicht notwendig ist. Es entgehen Dir vielleicht Möglichkeiten der Kommunikation und zwar im echten Leben.

  • Und für nicht funktionierende Autos unterwegs? Das kann passieren, aber Du musst nicht immer mit dem Schlimmsten rechnen.

Wenn Dich die Technik foppt ... ganz ruhig bleiben :-)

Ja ja, leichter gesagt wie getan. Aber denk Dir nichts, auch mich bringt die Hardware oft zum motzen. Was oft sass ich schon im Auto und dachte mir so meinen frustrierten Teil, deswegen folgende Tipps:

  • befasse Dich mit der Technik oder Handhabe rund um den Bus oder das Wohnmobil am besten schon zuhause in gewohnter Umgebung,

  • Wenn Dein Auto über Innenraum-Alarm verfügt, übe daheim, wie das Abstellen funktioniert!!

  • Denke auch an evtl. schlechte Verbindung / WLAN unterwegs

  • Nimm eine Kabeltrommel mit und

  • sammle Kleingeld für den Stromkasten in einer separaten Box.

  • Denke an eine gefüllte Gasflasche bzw. Ersatzflasche

  • Markise am Fahrzeug? Nimm geeignete stabile Heringe mit und vergiss den Hammer nicht, um die Heringe in den Boden zu schlagen.

  • Denke an die Verdunklungsvorhänge, falls Du welche hast.

  • Das gilt auch für Auffahrkeile, denn schräg stehen und schlafen ist nicht so angenehm

  • falls Du sie vergessen hast: zur Not und zum Ausgleich hilft auch ein Kissen zum Ausgleich oder der Pulli zum Unterlegen.

Apropos Innenraum-Alarm - meine Reiseanekdote

Nichts ist schlimmer, als wenn um 23:00 am Platz Dein Innenalarm schrill über den Platz piept und Du nicht weißt, wie der Innenalarm abgestellt wird. Was hab ich geflucht nach einem 3 maligem Auslösen des Innen-Alarms vor dem Zubettgehen.


Ich stand in Bad Waldsee und es war mega peinlich :-) Aber nach einer 1/2 Stunde Handbuch lesen - ich hasse übrigens Handbücher - hat es dann doch noch geklappt. Stress lass nach :-) die Nacht war gerettet. Ach, übrigens ging es einem anderen Wohnmobil genauso wie mir, er hatte 3 x Alarm ausgelöst.


Tun-Fazit?

Bei allem was Du machst, Du lernst daraus.

GENAU WIE ALLE ANDEREN MENSCHEN VOR DIR AUCH.

Fehlendes Equipment?

Erstelle Dir eine Packliste auf dem Handy oder schreibe Dir eine Liste.


Der beste Lehrmeister: Learning by doing
Geborgenheit durch das "Rudel" :-)

Lass Dich bitte nicht davon abhalten, auf Tour zu gehen, nur weil Du Dich unsicher fühlst. Jeder Ausflug mit Dir selbst bringt Dir mehr Selbstbewusstsein und erweitert Deinen Horizont.


Er ermöglicht auch viele nette Gespräche vor Ort und Camperkontakte, wenn Du das möchtest. Und Deine Parzellennachbarn sind die beste Info-Quelle, die man bekommen kann. Bester Ratsch-Point: beim Geschirrspülen im Sanitärgebäude :-) oder beim Gassi-Gehen.


Hab Geduld mit Dir. Im Notfall einfach den netten Nachbarn fragen, er hilft Dir sicherlich. Habe ich auch schon einige Male so genießen dürfen:-)


"Sagen Sie mal, sind Sie alleine mit Ihrem Hund im Bus unterwegs?"

Diese Frage wurde mir bei meinem Aufenthalt in Salzburg von einem älteren Mann gestellt. Ich erzählte ihm, dass ich das erst seit kurzem so mache und aller Anfang nicht ganz einfach ist.


Anerkennend nickte er mir freundlich zu und ich sah in seinen Augen, dass er mir Respekt zollte. Danke für diesen netten kurzen Zuspruch. Das schafft Vertrauen in FRAU.

Mein persönliches Bulli-Proof?


Reisen erweitert den Horizont,

also Bremsklötze weg und gib Gas.

Und, wenn ich unterwegs eine Solo-Fahrerin sehe,

dann komme ich gerne in Kontakt mit ihr.

Oft wird daraus ein richtig netter Plausch

und manchmal sogar ein neuer Camper-Kontakt im eigenen Netzwerk.


Es grüßt Dich, Trixi von Bulli-Proof

Geniesse jeden Moment :-)


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