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Hollands Strandkulinarik am Brouwersdam

Aktualisiert: 22. Sept.

... zwischen Zuid-Holland und Zeeland...

Und wo sind wir da genauer? Am Hotspot der Niederlande - am Brouwersdam -

Er verbindet den Seearm zwischen Goeree-Overflakkee und Schouwen-Duiveland, der bis zu 30 m tief war (Bauzeit 1962 - 1971, Länge 6 km) und bietet an der Seeseite über die gesamte Länge hinweg direkten Zugang zum Meer.



Mitte 1978 baute man einen Siel in den Damm ein, der als Fischpass dient,

was übrigens die beheimatete Robben und Möwen sehr zu schätzen wissen. Man kann sie an diesem Damm sehr gut beobachten.


Seit den 80-ern ist der Brouwersdam als Windsurf-Revier und das Gebiet

allgemein als der Hotspot für Wassersportler bekannt.

Speziell zu Ferienzeiten, Wochenenden, auch verlängerten Wochenenden trifft sich alles, was wasser- und sand-närrisch ist:

von Windsurfern, Kitern (an ausgewiesenen Kite-Plätzen), Strandbuggy-Fahrern und viele viele Camper, Wohnmobile, Hundefreunde etc.



Wofür steht der Brouwersdam?

Er ist schlichtweg DER Treff für Camper. Er steht für Weite und kilometerlanger gerader Strecker. Mit einem Wort: er ist imposant und an Platz, sooo viel Platz kaum zu übertreffen.


Über Kilometer hinweg stehen hier in der Hochsaison und nur TAGSÜBER die Wohnmobile, Vans und Busse und frönen dem Blick, der Seeluft, dem Strand, dem Wassersport. Ich betone tagsüber, da übernachten hier verboten ist.


Die Strecke des Dammes ist geprägt vom Blick auf Dünen, Sandverwehungen, Strandpavillions. In der Ferne sieht man Kitesurfer, die sich elegant in der Luft aneinander vorbei bewegen. Welch ein buntes Treiben.



Den schnellen Hunger kannst Du am Imbisswagen stillen, jedoch möchte ich jetzt gerne über die Strandbuden entlang des Brouwersdam schreiben.

Hollands "Strandbuden​"

Wer sie einmal besucht hat, weiß wovon man redet: Hollands "Strandbuden", "Strandpavillons", "Beach Clubs". Wobei der Begriff "Bude" eigentlich nicht dem entspricht, was man an Köstlichkeiten, Raffinesse und unterschiedlichstem Interieur vorfinden kann.

An der holländischen Küste, mit ca. 250 km Länge, findest Du Strandpavillons, in denen Du nationale Häppchen sowie internationale Speisen auf der Menükarte findest. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.


Scheveningen hat dabei anscheinend die meisten Strandrestaurants, an die 60 Stück und insgesamt redet man von über 300 Strandpavillons entlang der holländischen Küste.

Saison ist meist von März bis Oktober, in den Wintermonaten gibt es eingeschränkten Betrieb und die Öffnungszeiten werden unterschiedlich gehandhabt. Der Strand hat aber auch in der kälteren Jahreszeit seinen Charme und findet seine Liebhaber.

Angeboten werden nebst der vielseitigen Kulinarik Sonnenschirme, Strandliegen, chillige Zonen, private Lounges u.v.m.

Events wie Hochzeiten, Firmenfeiern, grössere Gesellschaften finden hohen Zuspruch - der Blick vom Strand auf das Meer ist unvergleichlich.

Und heiraten.... barfuss... am Strand? Weisses Kleid und blauer Himmel? Gleicht karibischer Werbung:-) und habe ich auch so gesehen.

Ist das Wetter schlecht?

Also, schlechtes Wetter gibt es ja bekanntlich nicht, nur schlechte Kleidung. Auch bei schlechtem Wetter und im Winter darf man ruhig an den Strand gehen, denn dann wird der Restaurant-Aufenthalt umso gemütlicher.


Es erwarten Dich lange Lounge-Tische mit Kerzenbeleuchtung, Kaminfeuer und heimelige Dekoration. Da lässt es sich gerne durch die verregneten Scheiben den leckeren Kofie met taart genießen, oder?



Strandbuden früher und heute

Die Anfangszeit der Strandbuden mag so in den 50-ern liegen, als in Holzhütten Getränke und kleine Gerichte angeboten wurden, wie Bitterballen, Pommes, Broodjes (belegte Brötchen), Appeltaart met Slagroom (Apfelkuchen mit Sahne). Damals wurden die Getränke noch mit Stangeneis gekühlt.


Früher war der Fisch mit Pommes der Renner, heute sind es die Mischung aus Traditionellem und Modernem, jedoch mit Blick auf Regionalität.


Vorbei sind die Zeiten der Kunststoff-Bestuhlung - der Trend geht zum Chillen auf riesigen Kissen, großen Couchen und viel Atmosphäre. Wobei auch die "normalen" Buden ohne Interieur-Thematik und Schnickschnack sehr beliebt sind. Es findet jeder "seine" Lieblings-Strandbude, je nach Gusto.

Sooooo, genug erzählt.

Hier geht's zu den Restaurants, von denen ich nach wie vor schwärme.


OUR SEASIDE

Strandrestaurant


BEACH CLUB PERRY´S

Motto:

"Perrydise me"


STRANDCLUB ZEE

chilliges Reggae Feeling


Natural High

Surf and Kite


Strandpavillion Brouw

`t Gorsje

sushi am Strand




Nun mein persönliches BULLI-PROOF zum Brouwersdam


Ich bin wahrlich begeistert: von der Kulinarik, der Gegend, dem Damm, den Freizeitmöglichkeiten, nicht zu vergessen Robbensichtungen, Möwengeschrei und Sand in den Schuhen vom Gassigehen mit dem Hund am Strand.

Ich komme wieder :-) keine Frage.


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