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Die Geschichte hinter den Geschichten von Bulli-Proof

  • Autorenbild: Bulli-proof
    Bulli-proof
  • vor 7 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit
Espressotasse mit Löffel auf Laptop vor unscharfem Dokument; Lavazza-Logo sichtbar, ruhige Arbeitsatmosphäre.
Unterwegs beim Schreiben im Cafè
Ein ganz normaler Tag

Manchmal denke ich morgens, dass heute überhaupt nichts passieren wird.


Es gibt keinen großen Plan und auch keine Spur von einer Idee. Ich habe noch nicht mal Lust, sonderlich produktiv zu sein. Ein ganz normaler Gammel-Tag eben. Es ist ja schließich Sonntag.


Vielleicht fahre ich zu einem Erdbeerfeld und sammle ein paar Beeren.


Vielleicht gehe ich durch die Erdinger Altstadt, schlendere durch die Gassen und trinke anschließend einen Espresso und ein gesprudeltes Wasser im Lieblingscafé.


Irgendwo auf diesem Weg passiert es dann.


Mir fallen die Türme der Stadt auf. Fünf Türme, die genau auf ein Foto passen. Ich zücke die mobile Kamera, die immer griffbereit ist und drücke auf den Auslöser. Und genau dort beginnt meistens die Geschichte.


Historischer Uhrturm mit geschwungener Spitze in der Altstadt, erding. vor blauem Himmel, umgeben von Häusern und roten Dächern.
5 Türmchen auf einen Streich
Ich habe so ein Ding mit Fotografieren

Ich fotografiere seit Jahrzehnten, und vermutlich werde ich das auch immer tun.


Nicht, weil ich möglichst viele Bilder machen möchte, sondern weil mich besondere Gebäude faszinieren oder ich eine besondere Stimmung festhalten möchte.


Das Foto ist für mich selten das Ziel.

Es ist erst der Anfang.

Ein Ausgangspunkt.

Ein kleines Puzzleteil von etwas Großem.

Denn sobald ich auf den Auslöser gedrückt habe, taucht fast automatisch die nächste Frage auf:


Welche Geschichte wartet hier darauf, entdeckt zu werden?


Später ergibt sich vielleicht im Cafe ein Gespräch mit dem Gast am Nebentisch.

Er erzählt mit einer Begeisterung von seinem Thema, dass man gar nicht anders kann, als zuzuhören.


Irgendwas daran bleibt hängen und plötzlich setzt sich eins und eins zusammen und eine Geschichte entsteht.


Und aus einer Geschichte ein Blogartikel.


Und am Abend sitze ich vor dem Laptop und frage mich, wie das eigentlich schon wieder passiert ist.


Obwohl so gar nichts geplant war.


Laptop auf Holztisch im Freien mit BULLI-PROOF-Seite, Blumen-Notizbuch und Stiften; ruhige Arbeitsatmosphäre.
Blogartikel auf Bulli-Proof.com
Ich habe so ein Ding mit Schreiben.

Vielleicht liegt genau darin die Antwort.

Ich suche keine Geschichten, ich stolpere über sie.

Sie stehen selten auf meiner To-do-Liste, sie begegnen mir unterwegs.


Deshalb machen mir Schreiben, Fotografieren und Begegnungen so viel Freude. Hinter fast jedem scheinbar gewöhnlichen Tag steckt etwas, das erzählt werden möchte.

Ich habe so ein Ding mit Kommunizieren

Manchmal werde ich gefragt, warum ich eigentlich ständig fotografiere, schreibe oder überall mit Menschen ins Gespräch komme.


Die Antwort ist doch ganz einfach:

Mich interessieren halt Geschichten.


Und mich interessieren Menschen, die für etwas brennen.


Menschen, deren Ideen mich anstecken und inspirieren.


Menschen, die mit Leidenschaft an ihren kleinen oder großen Projekten arbeiten. Oder auch deren Mut, am eigenen Thema dran zu bleiben.


Ein Gespräch ist für mich kein Monolog.


Wenn ich merke, dass jemand nur redet, damit er redet, bin ich gedanklich meist schon wieder unterwegs. Mich interessieren echte Begegnungen.


Vielleicht fällt mir Netzwerken deshalb so leicht. Ich denke nicht darüber nach, wer mir einmal helfen könnte. Ich frage mich eher, welche Historie hinter meinem gegenüber steckt.


Manchmal bleibt es bei Gesprächen im Vorübergehen, manchmal entstehen aus einem Schnack Bekanntschaften und ab und zu führen sie auch zu Kooperationen.

Der rote Faden

Wenn ich heute auf meine Beiträge schaue, im Blog oder auf Social Media, merke ich, dass sie alle etwas gemeinsam haben.


Ob Erdbeerfeld.

Ob Café.

Ob Spritztour.

Ob besondere Menschen.


Es geht nie nur um den Ort, es geht immer um die Geschichte dahinter. Genau das scheint mein roter Faden zu sein. Mein Interesse am Füreinander und Miteinander.


Wenn ich ehrlich bin, erklärt das vielleicht sogar, warum ich überhaupt schreibe.

Nicht, um Texte zu produzieren.

Ich schreibe vor allem, um Geschichten sichtbar zu machen.


Laptop, Tasse und Campingstuhl vor weißem Van im Gras; Text: und vor der eigenen Haustüre.
Ich als bloggende Camperin :-)

Geschichten hinter Türen, die es wert sind, weitererzählt zu werden. Vielleicht ist genau das mein Platz in dieser Welt.



Geschichten finden,

sammeln und

ihnen eine Stimme geben.


Logo mit blauem Ring: BULLI-PROOF und rotes Herz über einem bunt bemalten VW-Bulli; unten kleine Symbol-Icons.


Es grüßt dich von

dahoam in Erding,

Trixi

die morgens ohne Plan loszog

und abends einen Blogartikel hatte ;-)


mehr zu mir?

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